5 Tipps für die psychische Gesundheit in Zeiten von Corona

oder: Wie uns die Decke nicht auf den Kopf fällt!


Besonders in Zeiten der Coronavirus-Krise, mit ihren Einschränkungen, ist es essentiell, auf die eigene, auch psychische Gesundheit zu achten.


Was kann ich tun, um einen Lagerkoller zuhause zu vermeiden? Damit es nicht zu innerer Nervosität, depressiver Verstimmtheit, Schlafstörungen, Angst, Aggressivität und anderen Symptomen kommt? Alles Symptome, die unser Immunsystem zusätzlich schwächen.


1. Gib dir eine Tagesstruktur


Eine Tagesstruktur gibt uns Sicherheit in unsicheren Zeiten. Sitze auch, wenn du Single bist, nicht den ganzen Tag im Pyjama herum, sondern gib dir eine Tagesstruktur, an die du dich hältst. Aufsteh- und Schlafenszeiten, Essenszeiten, Zeiten für Arbeitsaufträge oder Lernen, Sportzeiten etc.

Plane regelmäßige Arbeitszeiten ein.


Viele von uns waren schon einmal stationär im Krankenhaus und dort gaben uns genau diese Zeitpunkte Sicherheit und sorgten dafür, dass uns der Tag nicht ewig lang vorkam. Wir hatten zumindest nach ein paar Stunden immer wieder was zu tun.


2. Den Tag genau planen


In Quarantäne oder Selbstisolation bekommen wir das Gefühl, handlungsunfähig zu sein. Planen wir jedoch unseren Tag und teilen ihn ein, erhalten wir wieder Handlungsfähigkeit und Kontrolle über unsere Zeit zurück.


3. Seriöse Medien, gezielt konsumieren


Es ist ein Leichtes sich auf Facebook und anderen sozialen Medien, rund um die Uhr, mit dem Coronavirus zu beschäftigen. Eine Schreckensnachricht folgt der anderen. Verschwörungstheorien und unseriöse Erklärungen sind zu Hauf im Internet zu finden.


Wähle seriöse Medien um dich zu informieren.


Deshalb informieren Sie sich besser bei seriösen Nachrichtensendern und Zeitungen über den aktuellen Stand und das nicht zu oft am Tag!


4. Bewegung hält uns psychisch fit


Auch zu Hause können wir Bewegung machen, um uns nicht nur psychisch fit zu halten. Bewegung wirkt sich positiv auf unseren Gemütszustand und Schlaf aus.


Oder mal ein paar Liegestütz im Wald ausprobieren


Auf Youtube findet man das eine oder andere Video zum Mitmachen. Ansonsten Musik rein und loslegen!


5. Soziale Kontakte pflegen


Einsamkeit kann man gut überwinden, indem man bewusst soziale Kontakte pflegt. Melde dich bei Freunden, für die du früher nicht die Zeit hattest, oder melde dich auf einer Online Plattform und finde neue Bekanntschaften.

Schreibe mit Menschen, die dir wichtig sind, dir etwas bedeuten und dir gut tun.


Die Videotelefonie wirkt besonders gut, da man einen anderen Menschen in die Augen sehen kann, so fühlt man sich schnell nicht mehr allein.


Psychologische Online Beratung


Sollte es allerdings trotzdem zu einer depressiven Verstimmung, zu Ängsten oder Schlafstörungen kommen, dann bietet sich auch eine psychologische Online-Beratung an. Die Videoberatung kommt einem persönlichen Gespräch sehr nahe und entlastet im ersten Moment. Gemeinsam wird dann erarbeitet, was man unternehmen kann, damit es mir persönlich in dieser Zeit besser geht. PsychologInnen sind gerade in dieser Zeit verstärkt online für euch da!


Infos findest ihr unter:

www.marionmitsche.at oder www.onlinepsychologin.com


Quelle: BÖP (Berufsverband österreichischer PsychologInnen)

Foto: Pixabay

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