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5 Tipps in der Kennenlernphase

Wenn du dich frisch verliebst und jemanden kennen lernst, solltest du nichts überstürzen. Es langsam angehen macht Sinn. Dem Anderen Zeit und Raum geben, ist in der Kennenlernphase wichtig. Ihr macht euch miteinander vertraut und du solltest nicht ungeduldig werden.

Gerade in den Zeiten, in denen ihr getrennt seid, hat der Partner die Chance dich zu vermissen. Gefühle entwickeln sich übrigens in der Zeit, wenn man keinen Kontakt hat.


Du hast zwar den Wunsch viel Zeit mit deinem neuen Partner zu verbringen, doch führt das oft dazu, dass er oder sie schnell das Interesse verliert und du stehst plötzlich alleine da.


Hier 5 Tipps für eine erfolgreiche Kennenlernphase:


1. Geheimnisvoll bleiben


Erzähl nicht gleich zu viel über dich. Deine Stärken und Schwächen kannst du nach und nach preisgeben und jedes Detail deiner Vergangenheit hat ebenfalls Zeit, gelüftet zu werden.


Die positive Spannung, die zu Beginn da ist, würde dadurch nachlassen. Überrolle deinen Partner nicht mit zu viel Information. Lernt euch langsam kennen und entdeckt gemeinsam eure Eigenheiten.


2. Dosiertes Schreiben


Lernst du jemanden online kennen, dann schreibe nicht zu lange hin und her, sondern mach bald ein Treffen aus. Wenn man sein Gegenüber noch nicht kennt und viel schreibt, baut dies ein Phantasiebild auf, das dann beim ersten Date zerplatzen wird.


Besonderes in der Kennenlernphase hat man den Wunsch, sich dem Partner nahe zu fühlen und so ist es verlockend ihn oft anzuschreiben. Whats Apps werden im Übermaße hin- und hergeschickt. Du antwortest vielleicht auch sofort, wenn du eine Nachricht bekommst und bist permanent erreichbar. So ein Verhalten macht dich jedoch sehr schnell uninteressant und wird auch mühsam für dein Gegenüber. Lange Diskussionen über euren Beziehungsstatus solltest du ebenfalls meiden.


Lass dir also Zeit beim Antworten und schreibe keine inhaltsleeren Nachrichten. Erzähl etwas oder geh konkret auf eine Unterhaltung ein. Emojis sind sehr nützlich um deine Nachrichten persönlicher zu machen, aber alles in Maßen.


3. Kein Sexting


Anzügliche Nachrichten per Whats App und Co zu verschicken kann sich schnell negativ auf eine beginnende Beziehung auswirken. Dein potentieller Partner kann dadurch das Interesse an einer Partnerschaft verlieren und fasst vielleicht eher eine Sexbeziehung ins Auge.


Sich über sexuelle Phantasien und Wünsche auszutauschen ist zwar auch zu Beginn einer Beziehung wichtig, doch sollte dies nicht plötzlich zum Mittelpunkt werden.


4. Treffen 1 Mal pro Woche


Ihr redet stundenlang bei euren Treffen und du möchtest sie oder ihn möglichst oft sehen? Das Übernachten wird schon zu Beginn zur Selbstverständlichkeit? Bei so einem Verhalten kann es dem neuen Partner schnell zu viel werden, er oder sie fühlt sich erdrückt und beendet das Kennenlernen noch ehe es richtig begonnen hat.


Es reicht aus, sich 1 Mal pro Woche zu sehen und das nicht für viele Stunden. Gefühle entstehen in der Zeit zwischen den Treffen. Dein Partner vermisst dich, möchte dich wiedersehen und entwickelt so eine Bindung zu dir. Du gibst ihm dadurch das Gefühl ihn zu wollen, aber nicht zu brauchen.


5. Selbstliebe leben


Konzentriere dich in dieser Phase nicht ausschließlich auf deinen neuen Partner, sondern lebe dein Leben weiter. Gönn dir etwas Gutes, triff dich weiterhin mit deinen Freunden und geh deinen Hobbies nach. Lass ihn oder sie verstehen, dass du auch dein eigenes Leben hast, etwas erlebst und ihn nicht als Lebenssinn sondern als Ergänzung siehst. Ein aktives Leben macht dich attraktiv und interessant für dein Gegenüber.


Oft fällt es einem schwer in dieser Phase diesen Stolpersteinen aus dem Weg zu gehen, weil man schnell alles durch die rosarote Brille sieht. Wenn du merkst, dass sich dein neuer Partner zu distanzieren beginnt, nimmt diese Warnsignale ernst und verlasse dich auf dein Bauchgefühl. Ein Coaching kann dir helfen, wenn du merkst ihn oder sie zu unterdrücken oder nur schwer ohne ihn auszukommen.


Fotos: pixabay