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ADHS

In meinem beruflichen Alltag als Psychologin begegne ich zahlreichen Menschen, die von der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) betroffen sind. Die Idee, ADHS als eine bloße "Modediagnose" zu betrachten, findet in meiner Praxis keine Grundlage.

Stattdessen sehe ich im Erwachsenenalter individuelle Schicksale, Menschen, die täglich mit den Herausforderungen ringen. Ob es das Vergessen von alltäglichen Dingen, das Versäumen von Terminen, das zu Schwierigkeiten im Berufsleben führt, oder die Entwicklung von Strategien zur Kompensation ihrer Schwächen ist – die Auswirkungen von ADHS sind vielfältig und real. Die Betroffenen investieren enorme Anstrengungen, um ihren Tag zu meistern, kämpfen oft mit innerer und motorischer Unruhe sowie Impulsivität.

ADHS bei Kindern und Jugendlichen führt oft zu einem erheblichen Leidensdruck. Diese jungen Menschen erleben täglich Herausforderungen in der Schule, zu Hause und in sozialen Interaktionen. In der Schule kämpfen sie mit Aufmerksamkeitsdefiziten und Impulsivität, was das Lernen und das Einhalten von Regeln erschwert. Diese Schwierigkeiten können zu Konflikten mit Lehrern und Mitschülern führen und das Selbstwertgefühl erheblich beeinträchtigen. Zu Hause können Spannungen entstehen, wenn Familienmitglieder die Verhaltensweisen nicht verstehen oder falsch interpretieren. Im sozialen Umfeld können ihre impulsiven Reaktionen Freundschaften belasten. Der allgegenwärtige Kampf, mit diesen Herausforderungen umzugehen, verursacht Stress und Angst, was den emotionalen Druck weiter verstärkt.

Ablauf der Diagnostik

Für die Diagnostik werden 5 Einheiten eingeplant. Alle Termine werden vorab festgelegt, um eine Planbarkeit zu gewährleisten. Doppeleinheiten sind möglich. Termine können telefonisch sowie über das Kontaktformular oder direkt über die Mailadresse office@marionmitsche.at vereinbart werden. 

In diesen Einheiten sind Anamnese- und Explorationsgespräch, Testverfahren und Befundbesprechung beinhaltet. Für die Erstellung des Befundberichts fallen keine zusätzlichen Kosten an. Eine diagnostische Einheit kostet derzeit 95 Euro und ab November 2024 105 E.

Die Kosten werden bei einer ärztlichen Überweisung von allen Kassen teilrefundiert. Pro Testverfahren werden 80% des Tarifs rückerstattet.

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